Aufbereitungsprozess PET-Flakes

Polyethylenterephthalat (PET) kann beliebig oft recycelt werden, ohne zu einer schrittweisen Verschlechterung der Qualität zu führen. Im Unterschied zu anderen Kunststoffen wie PP, PE oder PS wird PET ohne Füllstoffe verwendet nur für die Farbgebung gelangen Zusatzstoffe in die Kunststoffmatrix.

Für die Recyclingfähigkeit ist es allerdings notwendig, sämtliche Fremdbestandteile (z.B. Metallverschlüsse, Etiketten, Fehlwürfe) aus der zerkleinerten PET-Fraktion zu entfernen. Liegt das benötigte Rohmaterial nicht in sortenreiner Form vor, kann die Temperaturregelung während des Schmelzprozesses gefährdet sein bzw. die Matrize des Extruders verstopfen.

Das IFE-Magnettechnikportfolio bietet eine breite Palette an geeigneten technischen Verfahren zur effizienten Fe-/NE-Störstoffabscheidung. Überzeugen Sie sich selbst davon, wie IFE-Geräte Ihren PET-Aufbereitungsprozess bereichern können und für sortierte und metallfreie PET-Fraktionen sorgen!

 

1. Aufgabematerial

Die in der Kunststoffaufbereitung anfallende Feinfraktion < 10 mm wird zur gleichmäßigen Materialdosierung bei der Fe-NE-Station auf die IFE-Vibrationsförderrinne aufgegeben.

2. Magnetscheidung

Das in den PET-Flakes enthaltene ferromagnetische Produkt wird mittels IFE-Permanentmagnettrommel mit am Trommelumfang wechselnder Polarität vom Materialstrom separiert und gesondert ausgetragen.

3. Wirbelstromscheidung

Nach der Magnettrommel wird die Fe-bereinigte Fraktion unmittelbar auf den IFE-Wirbelstromscheider INPx VIOS aufgegeben.

Dieser exzentrische Wirbelstromscheider ruft mit einer absolut neuartigen Geometrie des Magnetsystems eine außerordentliche Abstoßungskraft in den zu separierenden NE-Teilen hervor. Dadurch übertrifft er das Sortierergebnis herkömmlicher Wirbelstromscheider und ist für diese feine Körnung bestens geeignet. 

 

IFE-Wirbelstromscheider INPx VIOS

Durch die Entfernung der Fremdbestandteile aus dem Stoffstrom ist der Schutz der nachgeschalteten Aggregate (Zerkleinerer + Extruder) gewährleistet.

Die im Aufbereitungsprozess erzeugte Fe- und NE-Fraktion kann an den Schrotthandel verkauft bzw. der hauseigenen Metallverarbeitungsanlage zugeführt werden.

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