Bilaterale Zusammenarbeit mit Forschungseinrichtungen schafft Zukunft

Seit Jahrzehnten schätzt IFE die Zusammenarbeit mit Universitäten und Fachhochschulen. Dabei wird den Instituten einerseits Equipment für deren Labore zur Verfügung gestellt und andererseits Wert auf eine aktive Mitarbeit an erfolgsversprechenden Forschungsprojekten gelegt.

Diese Engagement soll aber nicht nur dazu dienen, an den Forschungsergebnissen zu partizipieren, sondern auch dabei helfen, künftige Partnerschaften oder potenzielle Fachkräfte an die modernen Aufbereitungsmöglichkeiten von IFE heranzuführen.

Unsere Forschungspartnerschaften

In Österreich konzentriert sich die aktive Kooperation mit Forschungsanstalten auf die Montanuniversität Leoben mit den Lehrstühlen für Aufbereitung und Veredlung (AuV) sowie für Abfallverwertungstechnik und Abfallwirtschaft (AVAW).

Forschungspartner Montanuniversität Leoben

Im deutschen Raum hingegen hat sich die Zusammenarbeit mit dem Institut für Infrastruktur, Wasser, Ressourcen, Umwelt (IWARU) an der Fachhochschule Münster bewährt.

Weitere Forschungseinrichtungen werden in laufenden und abgeschlossenen Forschungsprojekten betreut.

Die genannten Lehrstühle und Institute werden mit Technikums-Geräten ausgestattet, die von IFE als Dauer-Leihgaben zur Verfügung gestellt werden. So ist am Lehrstuhl AuV in Leoben im Laufe der Zeit eine umfassende Laborumgebung entstanden. Die Fachhochschule Münster hingegen kann für ihre Projekte auf den modernsten IFE-Wirbelstromscheider seiner Art, den INP „VIOS“ zurückgreifen. Der Leobener Lehrstuhl AVAW erhält - neben zwei bereits vorhandenen Maschinen (Magnettrommel-Modell und Müllsieb-Modell) - demnächst eine IFE-Spezialrinne für sein neu errichtetes Technikum.

Unabhängig dieser Ausrüstung steht den Lehrstühlen/Instituten auch das hauseigene Technikum von IFE für Versuche bzw. Versuchsreihen zur Verfügung. Es wird hauptsächlich für Ausbildungszwecke genutzt, aber auch um Kundenprojekte (ohne öffentlicher Förderung) durchführen zu können.

Im IFE Technikum zeigen wir auf, welche Potentiale im Aufbereitungsprozess stecken.

Finanzierung, Abgrenzung und Motivation

Anwendungsorientierte Forschung ist auf Drittmittel (z.B. über die Österreichische Forschungsförderungsgesellschaft FFG, aber auch von Firmenpartnern) angewiesen. IFE beteiligt sich an den jeweiligen Projekten unter der Voraussetzung, dass die Themengebiete im direkten Interessensgebiet des Unternehmens liegen. Beispiele hierfür sind die Aufbereitung von Lithium-Batterien oder der geordnete Rückbau von Deponien zur Gewinnung nutzbarer Rohstoffe aus Abfällen (Landfill Mining).

Erst kürzlich wurde ein vier Jahre andauerndes COMET*-Projekt (zur Abfallaufbereitung der Zukunft - ReWaste 4.0) abgeschlossen. Das Folgeprojekt (ReWasteF) ist mit aktiver Beteiligung von IFE gerade gestartet. Weitere Vorhaben befinden sich in der Antrags- bzw. Genehmigungsphase.

Für IFE gilt die Zusammenarbeit mit Universitäten und Hochschulen als unabdingbar, um den Herausforderungen der Zukunft mit neuen Ansätzen begegnen zu können. Ferner wird der unternehmerischen Gesellschaftsverantwortung durch intensive Forschungsaktivitäten in den Bereichen Umwelttechnik und Recycling und durch die umfassende Unterstützung der Studierenden Rechnung getragen.

*COMET = Competence Centers for Excellent Technologies, früher K-Projekt

Bild 1: Copyright Montanuniversität Leoben

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