The Future of Recycling - Vorbericht zur IFAT 2018

Besuchen Sie uns auf der IFAT 2018 am Messestand B6 – 139/238

Neuartige und sich kurzfristig ändernde Materialzusammensetzungen sowie schrumpfende Produktgrößen in Verbindung mit höheren Kosten für die Sammlung stellen die Recyclingwirtschaft vor große Herausforderungen. Hinzu kommt, dass künftig in allen Stoffgruppen der vermehrte Einsatz von Kunststoffen zu erwarten ist und somit die metallischen Werkstoffe weiter verdrängt werden.
Ein ganz besonderer Umbruch könnte sich für das Metallrecycling ergeben, wenn im Zuge der Elektromobilität und leichterer Karosserien wesentliche Teile der künftigen Automobile statt aus Metall aus Verbundstoffen gefertigt werden. Die Aufbereitung vielfältiger Kunststofffraktionen wird für europäische Entsorger somit eine unumgängliche Aufgabe werden.1
Darüber hinaus erhöht das neue EU-Kreislaufwirtschaftspaket den Druck auf die Sortieranlagen. 2030 soll der gesamte Kunststoffabfall wiederverwertbar sein. Das ausverhandelte Abfallpaket sieht vor, dass es künftig eine einheitliche Methode für die Quotenberechnung geben wird. Die Parteien haben sich auch auf die Höhe der Recyclingquoten für Siedlungsabfälle und Verpackungsabfälle geeinigt. Es besteht aber die Gefahr, dass Entsorgungsunternehmen von den großen Mengen an Kunststoffabfall regelrecht überflutet werden könnten, wenn die Sortierung in drastisch hohem Ausmaß zunehmen sollte (Verpackungsabfallquotenerhöhung von 36 % auf 55 %). 2
Zumal auch der Export der Kunststoffabfälle immer schwieriger wird. Die chinesische Regierung verhängte einen Importstopp für 24 Abfallarten – inklusive Papier- und Kunststoffabfälle – der schon Wirkung zeigt. Laut Marktberichten sollen die Kunststoffimporte aus Deutschland bereits um zwei Drittel zurückgegangen sein. Auf dem europäischen Markt könnte es daher zu einem großen Überangebot an ausrangierten Kunststoffen kommen, für deren Verwertung derzeit zu wenige Kapazitäten zur Verfügung stehen. 3

Voraussetzung für die Verwertung ist die sortenreine Aufbereitung. In der Siebung aber auch auf dem Sektor der Eisenmetall- und NE-Metallscheidung ist die richtige Auswahl an geeigneten Verfahren demnach ein wesentlicher Erfolgsfaktor. IFE-Spezialprodukte sind in der Recycling- und Umwelttechnik seit langem eine fixe Größe. Als einziger Hersteller, der Gesamtlösungen aus den Produktbereichen Förder-, Sieb- und Magnettechnik anbietet, liefert IFE maßgeschneiderte Lösungen für die Aufbereitung von unterschiedlichsten Abfallarten. Auf der IFAT 2018, der Weltleitmesse für Abwasser-, Wasser-, Abfall- und Rohstoffwirtschaft, die vom 14.-18.05.2018 in München stattfindet, haben Sie die Möglichkeit, sich selbst von unseren Lösungen zu überzeugen.

Sie benötigen ein Eintrittsticket? Kontaktieren Sie uns: office@ife-bulk.com

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Erfolgszahlen der IFAT 2016

• 3.097 Aussteller aus 59 Ländern (45 % internationaler Anteil)
• 136.885 Besucher aus 168 Ländern (47 % internationaler Anteil)
• Rund 230.000 Quadratmeter Ausstellungsfläche
• 8 Live-Demonstrationen

Facts zur IFAT:

Die IFAT ist die Innovationsplattform der Branche. Hier treffen Sie als Fachbesucher die gesamte Branche – vom weltweit agierenden Systemanbieter bis hin zu hochspezialisierten Mittelstandsunternehmen.
Mit ihrem einzigartigen Rahmenprogramm ist die IFAT die Messe der Meinungen, Erkenntnisse und Erfahrungen, des Wissens und der Visionen. Bühne dafür sind die Foren mit Länderspecials, Fachvorträgen, Podiumsdiskussionen und Unternehmenspräsentationen. In praxisnahen Live-Demonstrationen präsentieren Verbände und hochprofessionelle Praktiker Maschinen, Anlagen und Fahrzeuge im Einsatz.4

Quelle: 1) Aufbereitungstechnik, 2) 320Grad.de 3) EU Recycling 4) www.ifat.de
Bild: Fotalia

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