Keine Chance dem Fremdeisen!

Reibungslose Erzaufbereitung mit IFE Magnetscheidern

Wo die Rückgewinnung von Eisenteilen aus Schüttgütern aller Art erforderlich ist bzw. wo Maschinen vor Beschädigung durch Fremdeisen geschützt werden müssen, haben sich Überbandmagnetscheider vielfach bewährt.

USE CASE Stahlwerk Trinecke Zelezarny, a.s.

Im tschechischen Stahlwerk Trinecke Zelezarny (1000 t/h, ca. 3 Mio. t/Jahr) drohte im Materialstrom enthaltenes Fremdeisen nachgelagerte Aufbereitungsaggregate zu beschädigen. Somit konnte eine reibungslose Erzbehandlung nicht gewährleistet werden. Die Ausbringung der störenden Eisenteile wurde bis dato durch das vollständige Abschalten der Produktionslinien und das händische Entfernen der Störstoffe realisiert, was einen nicht unerheblichen Zusatzaufwand bedeutete.

Die Herausforderung für IFE lag darin, die in unregelmäßigen Abständen anfallenden Fremdeisenelemente rasch und sicher vom Materialstrom zu trennen, um das nachgelagerte Aufbereitungsequipment zu schützen. Mithilfe von Überbandmagnetscheidern in elektromagnetischer Ausführung kann diesen Anforderungen bestens entsprochen werden.

Zwei kundenseitig zur Verfügung gestellte Metalldetektoren übermitteln nach Erkennen der Fremdeisenteile ein Signal an die IFE Magnetscheider, welche in Folge innerhalb weniger Sekunden ihre volle Betriebsleistung erreichen. Die Magnete ziehen die störenden Eisenteile an und befördern sie mittels eigens für diesen Bedarfsfall konstruierter permanentmagnetischer Polverlängerung in einen kundenseitig beigestellten Siebrost weiter. Die Polverlängerung erweitert das magnetische Feld und verlängert den Abwurfpunkt des Elektromagneten. Das Fremdeisen bleibt am nachgelagerten Rost liegen und kann problemlos entfernt werden. Das mitausgetragene magnetische Eisenerz fällt durch den Rost und wird anschließend wieder in den Prozess eingebracht. Ein Abschalten der Produktionslinie entfällt, was zu einer Minimierung der Stillstandszeiten führt.

Anstelle eines Magnetscheiders wäre auch eine Siebmaschine zum Einsatz geeignet gewesen, jedoch stellte diese Variante aufgrund der räumlichen Einschränkungen des Stahlwerks keine Option dar.



TŘINECKÉ ŽELEZÁRNY,
a.s. (nachfolgend TŽ genannt) ist ein Unternehmen mit der wohl längsten Tradition der Hüttenproduktion in der Tschechischen Republik. Es wurde 1839 gegründet. Während seiner langen Geschichte avancierte das Unternehmen zu einer der wichtigsten Hüttenanlagen in der ehemaligen Tschechoslowakei und später auch in der Tschechischen Republik. Heute ist TŽ die bedeutendste Tochtergesellschaft der Aktiengesellschaft MORAVIA STEEL und das größte tschechische Hüttenwerk mit tschechischem Kapital. Die Produktion von Koks, Roheisen, Stahl und Walzmaterial in Kombination mit der Fertigung begleitender Produkte bildet einen geschlossenen Hüttenzyklus. Der Anteil von TŽ an der gesamten jährlichen Stahlproduktion in der Tschechischen Republik beträgt ein Drittel. (Quelle: www.trz.cz)

 

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