Messeteam verzeichnet Rekordbesucherzahlen

IFE hat auf der diesjährigen IFAT, entgegen der auf dem Wirbelstromscheider-Sektor einhelligen Meinung, eine Erhöhung der Polwechselfrequenz führe automatisch zu besseren Abscheideergebnissen, eindrücklich bewiesen, dass es auf die Drehzahl nicht ankommt. Mit dem Wirbelstromscheider ENOS wurde live demonstriert, wie bei einer Polwechselfrequenz von 1–2 Herz Nichteisen-Granulate, bei gleichzeitig höchster Sortiergüte, in Korngrößen kleiner 3–4 mm getrennt werden.
 
Im Zuge intensiver Forschungsarbeiten wurde das bisherige Topprodukt, der IFE STRATOS, optimiert und zu einem universell einsetzbaren Wirbelstromscheider weiterentwickelt. Anwendungsgebiete liegen unter anderem in der NE-Entfrachtung (Biomasse, Altholz, uvm.) sowie in der Generierung von NE-Konzentraten (z.B. WEEE und MVA-Schlacke). Sein horizontales Polrad ist exzentrisch angeordnet und hat einen extrem starken Neodym-Permanentmagneten im Einsatz. Die magnetische Flussdichte an der Bandoberfläche liegt zwischen 330–370 mT.
 
Neu im Produktportfolio ist der IFE VIOS, der mit einer absolut neuartigen Geometrie des Polwechsels eine zuvor noch nie dagewesene Abstoßungskraft in den zu separierenden NE-Teilen hervorruft. Durch gezielte Parametrisierung ist der Rotor dieses Scheiders auch in der Lage, unterschiedliche NE-Metalle voneinander oder aber auch Leiterplatten von NE-Metallen aufzukonzentrieren. Er ist, genauso wie der STRATOS, mit einem Neodym-Permanentmagneten ausgestattet. Die Feldstärke an der Bandoberfläche liegt bei 510–550 mT.
 
Zu guter Letzt ergänzt der Wirbelstromscheider ENOS, wie eingangs erwähnt, die breitgefächerte Produktpalette. Er basiert auf einer zu allen herkömmlichen Produkten komplett konträren Parametrisierung, die herausragende Sortiergüten (z.B. bei Kabelschrott und Kunststoffen) sowie die gleichzeitige Separation von Edelstählen in einem Durchlauf (3-Produkte-Splitter) ermöglicht. Die hohe magnetische Flussdichte an der Bandoberfläche liegt im Bereich von 750–850 mT. Durch den Einsatz einer speziellen Wirbelstromleiste, die in der Umlenktrommel positioniert ist, entfällt das rotierende Polrad. Somit können auch die Wartungs- und Schmierintervalle nahezu um das Dreifache verlängert werden. Darüber hinaus besticht er aufgrund einer Bandgeschwindigkeit von bis zu 4 m/s durch extrem hohe Durchsatzleistungen.

Großes Augenmerk wurde auch auf die Bedienerfreundlichkeit gelegt. Ein Trennmodul mit optionaler, automatischer Splitterverstellung, eine spezielle Bandwechselvorrichtung und die Steuerung via Touchpanel tragen zum reibungslosen Einsatz und zur unkomplizierten Wartung bei.

Alle drei Modelle können jeweils auch in Form eines Trennsystems als Fe-NE Kombination mit einer IFE-Magnettrommel in der Aufgabeeinheit ausgeführt werden. Als einziger Hersteller, der Paketlösungen aus den Produktbereichen Förder-, Sieb- und Magnettechnik anbietet, liefert IFE das nötige Know-how für die Auslegung und Dimensionierung maßgeschneiderter Systemlösungen und trägt somit erheblich zur bestmöglichen Verwertung fester Stoffe – an den verschiedensten Stellen des Aufbereitungsprozesses – bei.

Die Entwicklungsmaßnahmen der letzten Jahre haben sich also mehr als bezahlt gemacht. Während der IFAT konnten die Messebesuche im Vergleich zu den Vorjahren mehr als verdoppelt und zahlreiche Materialtests vereinbart werden. Eine Medieninsel und die mehrmals am Tag stattfindenden Live-Demonstrationen sowie ein stimmiges Designkonzept haben sicherlich auch ihren Teil zur gelungenen Messeteilnahme beigetragen.

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