Neue Abfallrahmenrichtlinie soll bis 2030 Recyclingbranche verändern

Legislativvorschläge im Europaparlament beschlossen

Laut vier im März 2017 im Europaparlament beschlossenen Legislativvorschlägen soll Hausmüll künftig EU-weit zu 70 % recycliert werden. Derzeit sind es 44 %, wobei Österreich klar ein Vorreiter in Bezug auf Mülltrennung ist. Die Abfallrahmenrichtlinie soll dazu führen, dass bis zum Jahr 2030 Deponien praktisch verschwinden. Künftig sollen nur mehr 10 % des Hausmülls endgelagert werden. Quelle: Der Standard

Für den Recyclingspezialisten IFE würde dies bedeuten, dass IFE Maschinen noch stärker nachgefragt werden würden. Dazu ist es nötig, sich jetzt auf die kommenden Abfallströme vorzubereiten um das Marktpotential voll ausschöpfen zu können.

Die Zukunft wird zeigen, ob die Müllberge der Mitgliedsstaaten künftig schrumpfen und das enorme Potential der „schlafenden“ Rohstoffquellen genützt wird.

Wissenswertes zum Thema Mülldeponie:

Vorteile: preiswert, schnell
Nachteile: Die Materialien die dort liegen, verrotten nur langsam. Gefahrstoffe können ins Grundwasser oder auf sonstige Weise in die Umwelt gelangen. Rohstoffe, die wieder in den Kreislauf eingeführt würden, wenn sie recycelt würden, entfallen eben aus dem Kreislauf und sind für neue Produkte verloren. Energieträger wie Papier, Kunststoff, etc. die zumindest zur Wärme- oder Stromerzeugung herangezogen werden könnten, sind ebenfalls auf Halde gelegt und somit dem Nutzen entzogen. www.cosmiq.de/qa/show/3701753/Gibt-es-Nachteile-einer-Muelldeponie

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