Russischer Rohkohleproduzent setzt auf Siebtechnik aus Österreich

Der russische Rohkohleproduzent AO “Stroyservis” zählt zu den größten Kokskohleherstellern in Russland. Die erzeugten Produkte werden an die größten russischen Hüttenwerke und koks-chemischen Betriebe geliefert, um hochwertigen Koks herzustellen, aber auch um als Kohlenstaubbrennstoff in Hochöfen zu dienen.

Darüber hinaus ist AO “Stroyservis” einer der zehn größten russischen Produzenten von Kraftwerkskohle. Diese wird für die führenden inländischen Stromerzeuger, für Hütten- und Zementwerke sowie für Wohn- und Gemeinschaftseinrichtungen produziert.

Im Jahr 2018 hat das Unternehmen knapp 12 Millionen Tonnen Kohle an seine Abnehmer geliefert (21,1 % mehr als 2017). Der Kohleabsatz auf dem Inlandsmarkt stieg 2018 um 25 % auf 8,4 Mio. Tonnen Kohle, der Exportumsatz erhöhte sich um 8 % auf 3,5 Mio. Tonnen Kohle.

Nassaufbereitung von Rohkohle

Aufgrund der hohen Nachfrage erhöhte AO “Stroyservis” seine Kapazitäten in den letzten Jahren von 3 Mio. Tonnen Material auf 5,5 Mio. Tonnen. Um jedoch weiterhin exzellente Siebergebnisse bei gleichzeitig steigendem Anlagendurchsatz zu erzielen, entschied der Betreiber, die bis dato installierten Separatoren gegen Siebtechnik von IFE zu ersetzen.

Künftig werden vier IFE-Bananensiebe mit Wassersprühanlage zur Nassklassierung von Rohkohle eingesetzt. Die Aufgabe der über 18 t schweren Siebe, die ihren Namen ihrer gebogenen Form verdanken, besteht im Abwaschen der Magnetitsuspension und in der Vorentwässerung vor den Zentrifugen. Im Vergleich zu konventionellen Schwingsieben bewältigen Siebe dieser Bauart die zwei- bis dreifache spezifische Aufgaberate.

Abbildung 1+2: Testlauf in der Produktionshalle

Der Antrieb der Geräte erfolgt durch robuste Unwuchterreger, die sich als ideale Antriebsart für große und schwere Maschinen bewährt haben.

Abbildung 3: Antrieb durch Unwuchterreger

Zudem blieben die kritischen Hauptabmessungen der Siebe gleich, sodass die Schnittstellen zu den vorhandenen Stützpunkten und Hauptstahlkonstruktionen beibehalten werden konnten.

Um sicherzustellen, dass die neuen Geräte den höheren erforderlichen Durchsatz erreichen, wurde die Beschleunigungskraft der Siebe auf 5 - 6 g ausgelegt. Dadurch wird das Handling von höheren Lasten ermöglicht, ohne dass sich dabei die Gesamtabmessung der Siebfläche verändert.

Darüber hinaus sind die Siebe mit dem zuverlässigen und innovativen IFE-Luftfedersystem ausgestattet. Die Luftfederung sorgt für die Reduktion der dynamischen Lasten, welche auf die vorhandene Stahlkonstruktion übertragen werden. Dieses Vorgehen gewährleistet auch bei hoher Beschleunigung einen sicheren Betrieb.

Abbildung 4: IFE-Luftfedersystem

Rundumservice in bester Qualität

AO “Stroyservis” konnte sich in jeder Phase des Projektes auf die professionelle Unterstützung von IFE verlassen – von den ersten Ideen über die Dimensionierung und das Design bis zur Lieferung der Siebe.

Weitere Details zum IFE-Bananensieb: www.ife-bulk.com/de/siebtechnik/bananensieb.html

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